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Das Problem

Dächer und Fassaden moderner Gebäude sind heute besser gedämmt als jemals zuvor. Hoch wärmedämmende Verglasungen und dicht schließende Fenster sind Standard und Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung führen längst kein exotisches Schattendasein mehr. Der Gesetzgeber hat in der Energieeinsparverordnung Wege vorgegeben, mit denen sich Energiekosten sparen und CO2-Emissionen reduzieren lassen. Hierzu gehört auch, dass die wärmeübertragenden Gebäudeumfassungsflächen dauerhaft luftundurchlässig entsprechend den anerkannten Regeln der Technik auszuführen sind.

Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass auch heute noch Aufzugsanlagen mit einer permanenten Öffnung im Schachtkopf errichtet werden. Eine Öffnung für Rauchabzug, die entsprechend der jeweils zu beachtenden Landesbauordnung eine Größe von mind. 0,10 m² aufweist und durch die permanent Wärme entweicht. Die Kaminwirkung des Aufzugsschachtes und die Fugen der Schachttüren sorgen für einen "guten Wirkungsgrad" dieser Energievergeudung.

Der Einwand, die Öffnungen seien zur Abführung von Hitze und toxischen Gasen im Brandfall notwendig greift nicht. Moderne Systeme zur Aufzugsschachtentrauchung schließen diese "Lücke", selbstverständlich ohne Abstriche bei der Sicherheit und beim Komfort.


Die Lösung

Die für Rauchabzug und temporär für Lüftungszweck benötigte Öffnung wird, je nach Lage in der Gebäudehülle, mit einer Lichtkuppel, einem Lamellenfenster o.ä. in wärmegedämmter Ausführung verschlossen. Ein elektromotorischer Stellantrieb sorgt im Bedarfsfall für die Betätigung.

Für eine sichere und frühzeitige automatische Auslösung der Rauchabzugsfunktion kommt der Brandfrüherkennung eine hohe Bedeutung zu. Übliche punktförmige Rauchmelder sind für die besonderen Bedingungen im Aufzugsschacht nicht optimal geeignet, da deren Einsatzgrenzen (max. zulässige Einbauhöhe, Abstand zu Wänden usw.) im Regelfall nicht eingehalten werden können.
Ein Rauchansaugsystem, senkrecht an der Wand über die gesamte Schachthöhe verlegt und an definierten Punkten mit Öffnungen versehen, stellt hier die wesentlich bessere Lösung dar.
Eine Auslösestelle in der Hauptzugangsebene ermöglicht darüber hinaus die manuelle Betätigung der Rauchabzugsfunktion. Kontrollanzeigen auf diesem Rauchabzugstaster zeigen jederzeit den aktuellen Anlagenstatus an.
Quasi nebenbei kann das Rauchabzugssystem auch für die tägliche Lüftung verwendet werden.
Rein manuell oder mit verschiedenen Automatikfunktionen, je nach Wunsch.